Vergleich der Scheckkarten großen Powerbanks – Revolt oder GMYLE

Unser Smartphone wird heutzutage immer wichtiger. Ständig schreiben wir Nachrichten, führen Telefonate oder schauen was es auf Facebook neues gibt. Nur die wenigsten Handys können aber mit unseren mobilen Leben mithalten und viele machen schon vor den Abendstunden schlapp. Die Lösung ist eine Powerbank, die man immer dabei haben kann. Und diese werden mittlerweile auch immer kleiner. Die Revolt Powerbank sowie der Zusatzakku von GMYLE sind kaum größer als eine Kreditkarte. Aber schaffen die Winzlinge es auch unser Smartphone wieder komplett zu laden? Das haben wir für euch getestet.

Revolt Powerbank im Kreditkarten Format

Gerade mal 62 x 100 x 6 Millimeter mist die Revolt Powerbank und ist damit nur etwas größer als eine normale Kreditkarte. Der Zusatzakku ist so klein, dass er sogar in viele Portemonnaies passen würde (allerdings nicht in das Kreditkartenfach). Und mit einen Gewicht von nur 56 Gramm fällt er darin noch nicht einmal groß auf.

Powerbank Hemd

Trotz der kompakten Bauweise hat in der Powerbank noch ein integrierter Micro USB Stecker Platz gefunden. Dieser ist fest mit den Gehäuse verbunden und ist somit stets einsatzbereit. Ein extra Kabel ist nur zum laden des kleinen Kraftpaketes notwendig. Dieses ist bei Revolt leider nicht im Lieferumfang enthalten. Ein passendes Micro USB Kabel werden aber die meisten wohl eh schon zu Hause haben.

Will man mit der Revolt Powerbank allerdings ein Apple Gerät laden, so benötigt man einen extra Micro USB auf Lightning Adapter. Das normale iPhone Ladekabel kann man hier nicht direkt anschließen.

Wie viel Power hat der Revolt Zusatzakku?

Das wichtigste Merkmal einer Powerbank ist natürlich wie gut diese unser Smartphone läd. Durch die wirklich sehr kompakte Bauweise hat der Zusatzakku gerade mal eine Kapazität von 2.500 mAh. In der Theorie sollte das für eine komplette Ladung eines iPhone 6 Akkus ausreichen. Und zu unserer Überraschung schafft das die Revolt Powerbank auch. Eine komplette Akkuladung in knapp zwei Stunden. Für diese Größe keine schlechte Leistung.

Die relativ schnelle Ladezeit resultiert aus den 2,1 A Ladestrom. Das ist ein recht ordentlicher Wert, der sonst bei Powerbanks dieser Größe nur selten zu finden ist.

Fazit zur Revolt Powerbank

Mit ihrer Größe ist die Revolt Powerbank schon etwas ganz besonderes. Der Zusatzakku findet Platz im Geldfach einer Geldbörse und ist somit ein ständiger Begleiter. Die Verarbeitung ist dabei zufriedenstellen aber nicht herausragend. Trotzdem haben wir den Eindruck, dass man wohl lange Freude daran haben wird.

Die Kapazität von gerade einmal 2.500 mAh reicht bei vielen Smartphones für eine Akkuladung. Wer hier mehr braucht und trotzdem eine kompakte Bauform haben möchte, sollte sich die Anker PowerCore+ mini 3350mAh oder die Aukey Lightning Powerbank mal etwas genau anschauen.

GMYLE Powerbank mit 2500 mAh

Die direkte Konkurrenz zum Zusatzakku von Revolt kommt von GMYLE. Die beiden Powerbanks sind fast baugleich und haben den gleichen Akku verbaut. Damit schafft auch die GMYKE eine komplette iPhone Ladung. Hier ist allerdings schon der passende Adapter von Micro USB auf Lightning im Lieferumfang enthalten. Der besondere Clou dabei ist, dass der Stecker samt Adapter zum Transport in der Powerbank versenkt werden kann.

GMYLE iPhone Powerbank

Der iPhone Adapter kann in der Powerbank aufbewahrt werden.

Bei den günstigen Preis von ca. 13 Euro gibt es aber auch ein paar Schattenseiten. Die gravierendste ist wohl dass der beigelegte Lightning Adapter nicht MFi zertifiziert ist. Das bedeutet, dass eurer iPhone oder iPad bei jeden anstecken meckert und euch drauf hinweist, dass ihr kein original Apple Zubehör benutzt.

Weiterer Minuspunkt ist die lange Ladezeit eurer Geräte. Denn mit 1 A beträgt der Ladestrom nicht einmal die Hälfte der Revolt Powerbank.

Dafür ist der GMYLE Zusatzakku etwas besser verarbeitet  und zusätzlich noch in verschiedenen Farben erhältlich.

Beide Powerbanks verfügen über keinen Ein- und Ausschalter und starten den Ladevorgang sofort wenn ein Gerät angeschlossen wird. Sehr komfortabel und einfach gelöst.

Auch eine Ladestandsanzeige sucht man bei beiden Powerbanks vergeblich. Es ist zwar eine LED verbaut, aber diese leuchtet nur unterschiedlich auf, wenn man ein Gerät läd oder den Zusatzakku selbst läd. Letzteres dauert übrigens ca. 5 Stunden und liegt damit weit über den Durchschnitt in der Geräteklasse.

Fazit zum Powerbank Vergleich

Beide Powerbanks haben uns staunen lassen, wie viel Leistung doch in ein so kleines Gehäuse verpackt werden kann. Als alltäglicher Begleiter eignen sich beide Testkandidaten sehr gut. Auch wenn sie etwas größer sind als eine normale Kreditkarte, so passen sie doch noch perfekt in die Hosentasche oder das Geldscheinfach der Geldbörse.

Revolt Powerbank integriertes Kabel

integriertes Kabel der Revolt Powerbank

Von der Verarbeitung her sind beide Zusatzakkus in Ordnung. Vom Lieferumfang her hat die GMYLE Powerbank, durch den beiliegenden Lightning Adapter, leicht die Nase vorn. Wer allerdings Wert auf einen MFI zertifizierten Adapter legt, kann dieses Detail außer Acht lassen und sich den Adapter extra besorgen.

Größter Unterschied zwischen der Revolt und GMYLE Powerbank ist der Ladestrom von 2,1 A zu 1 A. Deshalb ist unser Testsieger hier auch ganz knapp der Zusatzakku von Revolt.

7.4 Testergebnis
Testsieger - Revolt Powerbank

Ganz knapper Testsieger in diesen Vergleich ist die Revolt Powerbank. Auch wenn fast alle Merkmale der beiden Zusatzakkus nahezu identisch sind, so haben uns die 2,1 A Ladestrom überzeugt. Solch eine Leistung findet man sonst nur bei teureren Geräten.

Größe und Gewicht
10
Verarbeitung
6.5
Kapazität
7
Anschlüsse
6
Nutzerwertung: 4.75 (2 Bewertungen)

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