USB-C Monitor – Philips 258B6QUEB

Philips 258B6QUEB – IPS-Bildschirm mit USB-C-Dockingstation
Der 258B6QUEB der Marke Philips tritt mit einer Bildschirmgröße von 25 Zoll an und verfügt über eine USB-C-Dockingstation. Damit ist zum Beispiel ein Einsatz mit dem Notebook denkbar. Im Artikel zeigen wir, was der USB-C Monitor tatsächlich zu leisten vermag.

QHD-Auflösung für eine hohe Bildschärfe

Mit einer Bildauflösung von 2560 x 1440 Pixeln fällt es dem 258B6QUEB leicht, Bilder mit einer hohen Schärfe darzustellen. Bei einer Bilddiagonalen von lediglich 25 Zoll ist QHD eher selten anzutreffen, Pixel lassen sich dank der hohen Auflösung praktisch nicht mehr erkennen. Der Philips überzeugt deshalb mit plastischen und lebendigen Darstellungen von Fotos, Text und vielen anderen Inhalten.

Gerade beim Lesen von Text fällt allerdings auch auf, dass bei einer solchen hohen Auflösung alles etwas kleiner gerät. Icons erscheinen auf diesem Monitor winzig und auch die Menüpunkte in Programmen wie Office oder Photoshop sind ab einer gewissen Distanz nicht mehr so leicht zu erkennen. Wer hier Probleme hat, kann in den Einstellungen von Windows oder macOS die Darstellung von Icons und Beschriftungen vergrößern.

In den meisten Situationen dürfte der Vorteil einer hohen Auflösung aber in jedem Fall überwiegen. Schließlich bietet der Bildschirm gerade in der Breite besonders viel Platz. Zum Vergleich: Bei Full-HD-Displays mit 1080p werden in der Breite nur 1920 Pixel dargestellt. Die Vorzüge des Philips-Monitors sind also zum Beispiel dann klar erkennbar, wenn zwei Dokumentenseiten auf dem Bildschirm nebeneinander dargestellt werden sollen.

Philips 258B6QUEB

Die Dockingstation ist eines der hervorstechenden Merkmale des Philips-TFTs

Als eine Besonderheit weist der 258B6QUEB als USB-C Monitor eine Dockingstation auf, die den Anschluss externer Geräte per USB-C erlaubt. Bei USB-Kabeln des Typs C handelt es sich um eine neue Variante, die den schnelleren USB-Standard 3.1 unterstützt. Hiermit ergeben sich erhebliche Vorteile bei der Übertragungsgeschwindigkeit von Daten gegenüber USB 2.0.

USB-C-Kabel kommen in einem schlanken Design daher und verfügen über einen drehbaren Stecker, was in der Praxis mehr Flexibilität bei der Verwendung mit sich bringt. Ein typisches Verwendungsszenario ist zum Beispiel der Anschluss des Monitors über USB an ein Notebook. Überhaupt ist der Monitor von Philips hervorragend geeignet für Präsentationen im kleinen Rahmen und wird daher in der beruflichen Praxis sicherlich seine Verwendung finden.

USB 3.1 ist etwa 20 Mal so schnell wie der lange Jahre verwendete Standard USB 2.0. Selbst große Dateien wie etwa Filme in 4K lassen sich damit innerhalb kürzester Zeit übertragen. USB-C bietet aber noch weitere Vorteile. So kann der Anwender sein Notebook bei Verbindung mit dem Display direkt über dieses aufladen. Ein weiteres Ladekabel ist also nicht vonnöten.

USB-C Monitor

Diese Anschlüsse bietet der 258B6QUEB von Philips

Wie es sich für einen modernen Monitor gehört, bietet auch der 258B6QUEB von Philips eine ganze Reihe von Anschlussmöglichkeiten. Hier ist zuerst der HDMI-Anschluss zu nennen: Der weit verbreitet Standard erlaubt die Verbindung des Monitors mit der Grafikkarte des PCs, eine direkte Verbindung mit Spielekonsolen oder den Anschluss eines Players wie etwa eines DVD- oder eines Blu-Ray-Players.

Im PC und Mac Bereich findet jedoch auch der DisplayPort eine weite Verbreitung. DisplayPort ist ein wenig leistungsfähiger als HDMI, was sich vor allem in einer höheren Datenbandbreite äußerst. Bei professionellen Verwendungen ist daher der DisplayPort des 258B6QUEB sehr nützlich.

Philips hat es dabei aber nicht belassen und dem 258B6QUEB weiterhin einen Dual-Link-DVI-Anschluss verpasst. Viele Geräte auf dem Markt wie etwa Notebooks erlauben die Herstellung einer Datenverbindung mittels dieses Standards. In der Praxis sollten sich daher keine Situationen ergeben, in denen der Monitor nicht mit dem gewünschten externen Gerät verbunden werden könnte.

Bemängeln ließe sich höchstens, dass für jede Anschlussart immer nur genau ein Port zur Verfügung steht. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Anwender nicht seinen PC und einen Player oder eine Konsole gleichzeitig mit dem Monitor per HDMI verbinden kann und gegebenenfalls umstecken muss.

Philips 258B6QUEB Anschlüsse

 

Blickwinkelabhängigkeit und Helligkeitsverteilung: Was leistet der Philips 258B6QUEB?

Eine wichtige Frage bei allen LCD- und LED-Monitoren stellt sich hinsichtlich der Blickwinkelabhängigkeit. Wird der Monitor alleine verwendet, ergeben sich normalerweise keine Probleme. Bei frontaler Sitzposition sollte sich ein optimales Bild ergeben.

Schwieriger wird es, wenn der Anwender seitlich auf den Bildschirm blickt, was zum Beispiel bei der gleichzeitigen Verwendung mit mehreren Personen der Fall sein kann. Hier zeigt sich, ob der Monitor eine hohe Blickwinkelabhängigkeit aufweist oder nicht. Philips gibt den Blickwinkel mit 178 Grad an, was bei einem Monitor dieser Größe einen ordentlichen Wert darstellt. Und tatsächlich bestätigen viele Anwender in der Praxis eine hohe Blickwinkelstabilität in den meisten Situationen.

Ebenfalls kritisch ist die Helligkeitsverteilung bei TFT-Monitoren. Typische Probleme sind Lichthöfe an den Rändern des Monitors, gerade in dunklen Szenen zeigen sich häufig Unregelmäßigkeiten in der Helligkeitsverteilung deutlich. Der Philips präsentiert sich hier aber von seiner starken Seite und erzeugt ein homogenes Bild bis zu den Rändern hin. Nur in sehr dunklen Szenen, wie sie etwa bei der Wiedergabe von Kinofilmen auftreten können, sind leichtere Ungenauigkeiten in der Darstellung erkennbar. Diese bewegen sich aber in einem normalen Rahmen. Gut ist auch die Helligkeit von 350cd/m² bei einem Kontrastverhältnis von 1.000:1.

Spiele- und Multimediatauglichkeit

Für die Darstellung von bewegten Inhalten in Filmen, Spielen und anderen Multimedia-Inhalten kommt es auf ein reaktionsschnelles Display an. Hier erweist sich die Reaktionszeit des 258B6QUEB von nur 5 ms als Vorteil. Der Monitor baut Bilder schnell auf, Bewegungen können ohne störende Schlieren dargestellt werden. IPS-Panel wie das hier verbaute sind in der Regel zwar nicht ganz so schnell wie TN-Panel, der Philips überzeugt in dieser Disziplin von den Werten her aber trotzdem. 

Eine weitere Besonderheit des Bildschirms ist in der Unterstützung von SmartImage zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine Philips-eigene Technologie, die das Bild verbessern soll. Hierfür stehen mehrere Modi wie etwa „Büro“, „Fotos“ oder „Filme“ und „Spiele“ zur Verfügung. Wer also Multimediainhalte genießen möchte, sollte den Modus Filme oder Spiele einstellen, um die beste Leistung geboten zu bekommen.

258B6QUEB USB-C Monitor

Fazit zum Philips 258B6QUEB

Der Philips 258B6QUEB bietet vielfältige Qualitäten und überzeugt vor allem mit einem gestochen scharfen Display und einer nützlichen Dockingstation für USB-C. Zudem zeigt sich der Monitor anschlussfreudig und reaktionsschnell. Nur einen weiteren HDMI-Anschluss hätten wir uns noch gewünscht, um das Paket abzurunden. Wer ein externes Display für sein Notebook sucht, sollte in jedem Fall zugreifen.

8.4 Testergebnis
Perfekter Allrounder

Unser Bewertungsergebnis wurde anhand der technischen Daten ermittelt und ist somit besonders Objektiv.

Bildqualität
8.5
externe Anschlüsse
8
Verarbeitung
8.5
Preis/Leistung
8.5
das ist gut
  • USB-C Dock
  • viele Anschlussmöglichkeiten
  • hohe Auflösung
das ist schlecht
  • nur einen HDMI Anschluss
Nutzerwertung: 3.22 (9 Bewertungen)
Wir wollen deine Meinung hören:

      Hinterlasse einen Kommentar

      Pin It on Pinterest

      Teile diesen Artikel

      Unterstütze unsere Arbeit mit nur einem Klick. Vielen Dank.