Microsoft verbietet seinen Mitarbeitern die Nutzung von Slack, Google Docs und Co

Die Sicherheit der Daten eines Unternehmens sind schnell gefährdet, wenn man alle Gespräche und Projekte über die Konkurrenz laufen lässt.

Wie GeekWire berichtete, reagiert Microsoft nun auf dieses Sicherheitsrisiko und erstellte eine Liste verbotener Onlinedienste für seine Mitarbeiter. Darauf findet man bekannte Namen, wie Slack, Google Docs, Amazon Web Service und noch einige andere.

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Bild von Efes Kitap auf Pixabay

Trotz der Beliebtheit einiger dieser Dienste, die eine einfache Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und die Speicherung und gemeinsame Nutzung von Daten ermöglichen, möchte Microsoft sicherstellen, dass jeder seine Informationen intern mit eigenen Programmen speichert. Tatsächlich sind nicht einmal alle eigenen Programme sicher, da der Microsoft eigene GitHub ebenfalls tabu ist.

Die Idee dahinter ist, dass diese Dienste es Unternehmen wie Google und Amazon theoretisch ermöglichen würden, sich einige der Dinge, an denen Microsoft arbeitet, direkt anzusehen. So leicht will es Microsoft seiner Konkurrenz allerdings nicht machen.

Da Microsoft zu fast allen diesen Diensten ein eigenes Produkt anbietet, ist es natürlich auch aus Sicht des Marketings unvorteilhaft, wenn die eigenen Mitarbeiter lieber die Konkurrenzprodukte nutzen. Dieses Problem ist mit der aktuellen Maßnahme nun aus der Welt geschafft.

Eine weitere interessante verbotene Software in die Liste ist übrigens Grammarly, ein Werkzeug, welches hilft Rechtschreibung und Grammatik zu korrigieren. Das ist zwar ein schönes Tool, aber es protokolliert auch jeden Tastenanschlag den Benutzer in Dokumenten und E-Mails machen. Dies sollte man auch als Privatanwender im Hinterkopf behalten, wenn man Software wie diese nutzt.

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